Jubiläumsabend mit der Landschaft Neckar-Alb in Wellendingen
Die Narrenzunft Wellendingen feierte zusammen mit der Fasnetslandschaft Neckar-Alb das 90jährige Bestehen mit einem Jubiläumsabend.
Um 16 Uhr wurden die Zünfte auf dem Schloßplatz in der Ortsmitte herzlich begrüsst. Danach gab es ein sehenswert buntes Programm sowohl in der Festhalle als auch ein närrisches Treiben in den Besenwirtschaften im Ort.
Roland Wehrle (Präsident) und rechts Johannes Muschal als neu gewählter Vize Bild: Bernd Schweinbenz
In der Hauptversammlung der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte e.V. wurde Johannes Muschal aus Wilflingen zum neuen Vizepräsidenten gewählt.
Seniorentreffen der Fasnetslandschaft Neckar-Alb 2012
Bild: Bernd Schweinbenz
Die Butzenzunft Kiebingen richtete 2012 für die Fasnetslandschaft Neckar-Alb das bereits nun 21. Seniorentreffen aus. Das Seniorentreffen für die närrischen Ruheständler findet dabei jedes Jahr im November in einem anderen Narrenort statt. Unsere Vize-Landschaftsvertreterin Doris Laubis koordiniert dieses Treffen.
Am 04. November 2012 dürfte die Kiebinger Butzenzunft die gut 140 „Närrischen Ruheständler“ der Fasnetslandschaft Neckar-Alb in Kiebingen in der herbstlich dekorierten Sülchgauhalle begrüssen.
Bild: Bernd Schweinbenz
Es gab natürlich Kaffee und Kuchen sowie ein gutes Viertele oder auch zwei sowie viele gute Gespräche, Lachen, Lieder und Musik. Von den Kiebinger Kindern gab es zur Bereicherung des geselligen Nachmittages dann noch eine Tanzeinlage und aus dem Archiv einen Zusammenschnitt vom vor 34 Jahren statt gefundenen Kiebinger Narrentreffen zu sehen.
An der Hauptversammlung der Heimatzunft Hirrlingen wurden drei gleichberechtige Vorstände zum Nachfolger von Helmut Saile, der die Heimatzunft von 2001 bis 2012 führte und sich bereits 26 Jahre im Zunftrat engagierte, gewählt.
Felix Bizenberger, Bernd Wetzel und Markus Kurz bilden nun das Führungs-Trio. Hauptansprechpartner für die fasnächtlichen Belange ist der langjährige Vize Bernd Wetzel.
Rund 170 Narren hatten die „Regierungszentrale“ des Landes in der Villa Reitzenstein gestürmt.
Der Hausherr Winfried Kretschmann war nicht anwesend, da er im Landtag sich zum Stuttgart-21-Einsatz der Polizei äußern musste.
Stellvertretende empfing Europaminister Peter Friedrich (SPD) die Vertreter der Schwäbisch-Alemannischen Narrenzünfte.
Den Einmarsch der Narren führte der Musikverein Obernheim an. Beim traditionellem „Hexensieden“ der Obenheimer Hexen ließen sie den Minister Friedrich geloben, die Landesfahne in grün und rot (die Farben der Regierungskoalition) umzuweihen und den im Streit um Stuttgart 21 berühmt gewordenen Juchtenkäfer in das Landeswappen aufzunehmen zu lassen.
In Bad Dürrheim steht nun eines der modernsten Fastnachtsmuseen Europas. Eine neue Ära hat im bekannten Fastnachtsmuseum „Narrenschopf“ begonnen. Nach rund vierjähriger Planung und einer zwölfmonatigen Bauphase wurde die neue Dauerausstellung feierlich eröffnet. Eine zeitgemäße multimediale Präsentation des gesamten Brauchkomplexes Schwäbisch-Alemannische Fastnacht bietet den Besuchern künftig ein spannendes, unterhaltsames Ausstellungserlebnis.
Der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) als Trägerin des Museums war es gelungen, über die Hälfte der Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro durch Sponsoren, darunter die Baden-Württemberg Stiftung, abzudecken.
Eröffnung nach Neukonzeption – Narrenschopf Bad Dürrheim Bild: Bernd Schweinbenz
Das Ergebnis ist beeindruckend: lesbare kompakte Texttafeln, ansprechend gestaltet und professionell bebildert, durch Lichttechnik effektvoll präsentierte Exponate sowie zahlreiche Medien- und Mitmachstationen. „Wir zeigen nun in den drei Kuppelbauten des Museums alle wesentlichen Aspekte des Brauchkomplexes Schwäbisch-Alemannische Fastnacht“, erklärt Jochen Schicht, „Geschichte, Termine, Bräuche, typische Figuren, Gesichtsmaskierungen, Häs-Herstellung, Musik, Verse und Sprüche, außerdem die Geschichte der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte.“ Besonders gut zur Geltung kommen die vielen Original-Häs der 69 Mitgliedszünfte, die – teilweise auf vollbeweglichen Puppen – mit ihren kunstvollen Holzmasken, bemalten Gewändern und vielen närrischen Attributen einen perfekten Überblick zur Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht liefern.
Ein besonderes Highlight ist die wertvolle Sammlung sehr alter Villinger „Schemen“, wie die Holzmasken dort genannt werden, des Villinger Maskenschnitzers Manfred Merz. Darüber hinaus finden sich beispielsweise auch Repliken historischer Holzlarven des Fridinger Künstlers Willi Bucher in der Ausstellung. „Selbstverständlich können die Besucher auch Fastnacht in bewegten Bildern erleben und auch Fastnacht hören“, so Schicht. Fastnachtskino und Hörstation ließen hier keine Wünsche offen. Für die Gestaltung der Ausstellung zeichnete der Radolfzeller Michael Fuchs verantwortlich. Als Mitglied des Kulturellen Beirats der VSAN sowie als selbständiger Grafikdesigner brachte er für diese Aufgabe ideale Voraussetzungen mit.
Voraussetzung für die neue Dauerausstellung war eine nahezu komplette Sanierung von zwei der insgesamt drei Kuppelbauten. Unter ehrenamtlicher Leitung der Firma Rebholz Architekten aus Bad Dürrheim blieb kaum ein Stein mehr auf dem anderen: „Die Dächer der beiden Kuppeln wurden neu gedeckt und die Gebäudehüllen gedämmt. Die Innenräume erhielten ebenfalls eine neue Dämmung, neue Bodenkonstruktionen und -beläge sowie jeweils ein neues energiesparendes Heizsystem“, berichtet Museumsleiter Daniel Rollko, der täglich vor Ort die Baumaßnahmen begleitete und koordinierte. Für die Sanierung der beiden Kuppeln entstanden Kosten in Höhe von rund 325.000 Euro. Die Hälfte trug das Land Baden-Württemberg im Rahmen des Landessanierungsprogramms, die andere Hälfte mussten die Narren selbst aufbringen. Doch Roland Wehrle ist zuversichtlich, dass sich alle Investitionen lohnen: „Unser Museum ist nun für die nächsten Jahre gerüstet, und wir sind fest davon überzeugt, mit der neuen attraktiven Dauerausstellung die Besucherzahlen zu steigern.“ Bei der Festveranstaltung zur Eröffnung lobten Peter Friedrich, Minister für Bundesrat und Europaangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, welcher den erkrankten Ministerpräsidenten vertrat, und Günther Oettinger, der es sich nicht nehmen ließ eine Videobotschaft aus Brüssel zu senden, die Beharrlichkeit welche der Verband bei der Umsetzung an den Tag legte und das große ehrenamtliche Engagement zum Erhalt und der Vermittlung des Brauchtums Fastnacht.
Bewirtung an Eröffnung Narrenschopf Bild: Bernd Schweinbenz
Zu den größten Förderern der Neukonzeption zählen die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH, der Zweckverband oberschwäbischer Elektrizitätswerke und die Sparkasse Schwarzwald-Baar.
Unsere Kiebinger Narrenfreunde bewirteten an der Eröffnung mit schmackhaften Kutteln. Dank hierzu an den Zunftmeister und “Küchenchef” Dietmar Geiger.
An der Hauptversammlung der Narrenzunft Wilflingen machte Zunftmeister Johannes Muschal (links im Bild vom NT 2010) das wahr, was er ein Jahr zuvor angekündigt hatte. Nach zehn Jahren an der Spitze der Wilflinger Narrenzunft zieht er sich zurück.
Neuer Zunftmeister ist der bisherige Schriftführer Manuel Schneckenburger (rechts im Bild).
Wechsel in der Führungsriege der Narrhalla Hechingen: Am Ende der mehr als vierstündigen Hauptversammlung stand ein neuer Zunftmeister fest. Thorsten Keller leitet von nun an anstatt des scheidenden Thomas Peli als Zunftmeister die Geschicke der Narhalla.
in den Jahren 2011 – 2013 gibt es leider keine Landschaftstreffen. Aber unser Landschaftsabend in Haigerloch entschädigte die Narren. Es war ein rundum gelungener Abend – Danke an Haigerloch – die Wiederholung ruft!