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Närrischer Staatsempfang 2020

Bild: Alexandra Eberhardt

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat rund 170 Hästräger der schwäbisch-alemannischen Narrenzünfte in Stuttgart am Mittwoch, 19. Februar 2020 empfangen. Der Närrische Staatsempfang begann mit dem Sturm der Narren auf das Neue Schloss.

Beim diesjährigen Närrischen Staatsempfang waren die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, der Narrenfreundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg, die Narrenvereinigung Kleggau,  die Narrenfreunde Heuberg und die Schwarzwälder Narrenvereinigung vertreten.

Mit dabei auch eine Abordnung unserer Fasnetslandschaft Neckar-Alb.

Die Narren übergaben der Ehefrau des Ministerpräsidenten, Gerlinde Kretschmann, eine Spende für die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg. Im Anschluss lud der Ministerpräsident die Narren in den Räumlichkeiten des Neuen Schlosses zu Speis und Trank ein.

 

Närrischer Staatsempfang 2012 in Stuttgart

Rund 170 Narren hatten die „Regierungszentrale“ des Landes in der Villa Reitzenstein gestürmt.
Der Hausherr Winfried Kretschmann war nicht anwesend, da er im Landtag sich zum Stuttgart-21-Einsatz der Polizei äußern musste.
Stellvertretende empfing Europaminister Peter Friedrich (SPD) die Vertreter der Schwäbisch-Alemannischen Narrenzünfte.
Den Einmarsch der Narren führte der Musikverein Obernheim an. Beim traditionellem „Hexensieden“ der Obenheimer Hexen ließen sie den Minister Friedrich geloben, die Landesfahne in grün und rot (die Farben der Regierungskoalition) umzuweihen und den im Streit um Stuttgart 21 berühmt gewordenen Juchtenkäfer in das Landeswappen aufzunehmen zu lassen.

Närrischer Staatsempfang 2002

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Bild: Bernd Schweinbenz
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Bild: Bernd Schweinbenz
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Bild: Bernd Schweinbenz

Der Ministerpräsident Erwin Teufel des Landes Baden-Würrtemberg hatte in die Villa Reitzenstein geladen. Aus der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte war die Landschaft Neckar-Alb mit ihren Hästragern präsent.
„Wo ich bin, ist der Teufel los», gelobte Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Nicht ganz freiwillig allerdings – MP Teufel musste diese Erklärung einem Mitglied der Hexenzunft Obernheim nachsprechen, als er auf einem Hexenkessel sitzend zur Ehrenhexe ernannt wurde. Zeugen der Zeremonie, bei der dem Regierungschef ordentlich Dampf gemacht wurde, waren rund 150 geladene Narren. Teufel ist der erste Ministerpräsidenten, der diese besondere Auszeichnung erhält. Er trägt nun den Namen «Unholda Teufelin».

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Bild: Bernd Schweinbenz