Archiv der Kategorie: Fasnachtskultur
Berichterstattung zu Narrenbörse und Museumsnacht
Die von der Landschaft Neckar-Alb bewirtete Narrenbörse und durchgeführte Museumsnacht in Bad Dürrheim hinterlässt sehr positives Medienecho:
Der Südkurier hat extra zum Bericht auch eine Bildergalerie angelegt: http://www.suedkurier.de/region/bad+d%FCrrheim~bilder/19-Internationale-Narrenboerse-und-Museumsnacht;cme1338667,9727804
und der Schwarzwäder Bote:
Narrenbörse mit Museumsnacht 2015
Nach 2001 und 2008 bewirteten wir nun als Fasnetslandschaft Neckar-Alb erneut die 19. Auflage der Narrenbörse in Bad Dürrheim. Premiere hatten wir mit der Ausrichtung der Museumsnacht direkt im Narrenschopf.
Im Vorfeld hatte das Organisationsteam mit Dietmar Geiger, Maria Vogt und Jochen Küfner viel Arbeit geleistet um alles notwendige zu koodinieren.
Es wurde ein grandioses Festwochenende und die Presse titelte passend „Schwaben rocken Baden“ bei der Narrenbörse und Museumsnacht“.
Nachstehend einige Impressionen:
Landschaft mit eigenem Ausstellerstand
Links
Allgemeine und närrische Links
in die nähere und weitere Umgebung der Fasnetslandschaft Neckar-Alb
- Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte e.V.


- Fasnachtsmuseum / Verein Narrenschopf Bad Dürrheim e.V.


- Kulturstiftung der schwäbisch-alemannschen Fastnacht

Mitgliedszünfte
Fasnetslandschaft NECKAR – ALB
- KÜBELESMARKT Bad Cannstatt e.V.
- NARRENZUNFT Haigerloch e.V.

- ALTHISTORISCHE NARRENZUNFT Hechingen e.V.

- BUTZENZUNFT Hirrlingen e.V.

- BUTZENZUNFT Kiebingen e.V.

- HEXENZUNFT Obernheim e.V.

- NARRENZUNFT Rottenburg e.V.

- URZELNZUNFT Sachsenheim

- NARRENZUNFT Schömberg e.V.

- NARRENZUNFT Wehingen e.V.

- NARRENZUNFT Wellendingen 1924 e.V.

- NARRENZUNFT Wilflingen 1930 e.V.

- Partner der Vereinigung Schwäbisch-Alemanischer Narenzünfte:
Narrenzunft Empfingen (Aufnahme 2013)
http://www.narrenzunft-empfingen.de/
- Narrengericht Grosselfingen (Aufnahme 2023)

Weitere Links:
- Die “Schwäbisch-Alemannische Fastnacht” wird als einer der ersten immateriellen Kulturgüter, in die Landesliste Immaterielles Kulturerbe in Deutschland, eingetragen.Immaterielles Kulturerbe Schwäbisch-Alemannische Fastnacht
UNESCO – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland - folklore europaea ist ein Projekt der Universität Freiburg i. B. und des IVDE Freiburg und liefert Informationen über mehrere tausend Feste und Bräuche in ganz Europa.
Folklore Europaea
Folklore Europaea - Webshop Fastnachtmuseum Narrenschopf:
https://vimuseo.de/museum/fastnachtsmuseum_narrenschopf-bad_duerrheim/shop
Termine und Narrenfahrplan
Im jährlich erscheinenden Fastnachtsjournal der Vereinigung gibt es zu den anstehenden Narrentreffen einige Informationen.
Das aktuelle Journal Nr 49 (Veröffentlichung 16.11.2025) ist im Online-Shop des Narrenschopfes bestellbar.

Interne Termine Landschaft Neckar-Alb 2026
- Herbstsitzung: 25.09.2026 in Rottenburg
- Weihnachtssitzung terminiert 05.12.2026 (Weihnachtsgemeinschaft Harras)
Termine 2026:
Veranstaltungen auf den Seiten der einzelnen Narrenzünfte – der Fasnachtslandschaft Neckar-Alb:
Über die Fasnet in der Landschaft Neckar-Alb
Die “Schwäbisch-Alemannische Fastnacht” wird als einer der ersten immateriellen Kulturgüter im Dezember 2014, in die Landesliste Immaterielles Kulturerbe in Deutschland, aufgenommen.
Die Fasnetslandschaft N E C K A R – A L B in der
Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte
Die Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte, gegründet im Jahr 1924, ist die erste, größte und heute bedeutendste närrische Dachorganisation Süddeutschlands. Sie betreut 68 Narrenzünfte im schwäbisch-alemannischen Sprachraum und aus der benachbarten Schweiz. Ihr Sitz ist in Bad Dürrheim.
Der satzungsgemässe Auftrag dieses Gemeinwesens ist die Erhaltung, Pflege und Fortentwicklung des vorhandenen alten Fasnetsbrauchtums, durch Betreuung und Beratung der Mitglieder (Mitgliedszünfte), sowie die Förderung der Fasnetsforschung. Zu den primären Aufgaben im Einzelnen gehört die Sorge um den Fortbestand von heimischem Fasnetsbrauchtum und närrischer Tradition im Charakter der ursprünglichen Reinheit, gegen Modetrends und Fremdeinflüsse. Zu den Hauptaufgaben gehört die öffentliche Darstellung närrischen Brauchtums in Häs und Maske, und Wahrung von Traditionstreue und Narrendisziplin. Die Satzung sieht vor, dass alle vier Jahre ein Narrentreffen in der Geschlossenheit aller Mitgliedszünfte stattfindet. Der Verein Narrenschopf e.V., als eigenständiges Gemeinwesen, unterhält in Bad Dürrheim das wohl größte deutsche Narrenmuseum für die Vereinigung. Die ganzjährige Ausstellung beschränkt sich auf die Darstellung von Tradition und Brauchtum der Mitgliedszünfte, bietet aber gleichzeitig einen absoluten Querschnitt schwäbisch-alemannischer Fasnet.
Geographisch erstreckt sich die Vereinigung im Nordosten über Bad Cannstatt bis Sachsenheim bei Heilbronn, im Osten bis Ehingen a. d. Donau, im Süden über Oberschwaben-Allgäu bis nach Lindau i. B., im Südwesten entlang des Bodensees bis Bad Säckingen, berührt Zünfte in der Schweiz und in nordwestlicher Richtung entlang des Hochrheins über Offenburg bis hin zum Kaiserstuhl. Diese närrische Raumschaft wurde aus Gründen der Organisation und Verwaltung in acht sogenannte Fasnetslandschaften aufgeteilt. Die Zuordnung der Zünfte erfolgte nach maskentypischen, regionalen und geographischen Gesichtspunkten. So ergaben sich folgende Landschaften: HOCHRHEIN, HEGAU, BODENSEE- LINZGAU-SCHWEIZ, DONAU, BAAR, OBERSCHWABEN-ALLGÄU, SCHWARZWALD und NECKAR-ALB. Die Grösse der einzelnen Landschaften ist unterschiedlich. Die Landschaft NECKAR-ALB ist mit 12 Mitgliedszünften die zweitgrößte nach dem Schwarzwald.
Die Aktivitäten der Landschaft unterliegen den Weisungen des Präsidiums und werden über die Landschaftsvertreter, als Mitglieder des Präsidiums, delegiert. Die Fasnetslandschaft NECKAR-ALB sieht ihre erweiterten Aufgaben darin, beinahe alljährlich ein regionales Narrentreffen mit den Mitgliedszünften abzuhalten mit dem Ziel, das interessante breit gefächerte Angebot fasnächtlichen Brauchtums in Häs und Maske, in eindrucksvoller Präsentation einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Jede unserer Mitgliedszünfte kann im Turnus von 12 Jahren Ausrichter dieser großen Narrenschau werden. Das häs- und maskentypische Angebot in der Landschaft NECKAR-ALB ist ein durchaus repräsentativer Querschnitt durch die ganze Vereinigung, beinhaltet aber darüber hinaus Besonderheiten, ja sogar närrische Kostbarkeiten, welche außerhalb nicht bekannt sind.
Mitgliedszünfte
Fasnetslandschaft NECKAR – ALB
KÜBELESMARKT Bad Cannstatt e.V.
ALTHISTORISCHE NARRENZUNFT Hechingen e.V.
NARRENZUNFT Wellendingen 1924 e.V.
NARRENZUNFT Wilflingen 1930 e.V.
Narrenzunft Empfingen (Aufnahme 2013)
Die “Schwäbisch-Alemannische Fastnacht” wird immaterielles Kulturgut
Immaterielles Kulturerbe Schwäbisch-Alemannische FastnachtDie Schwäbisch-Alemannische Fastnacht ist als einer der ersten schützenswerten Kulturgüter Deutschlands in die nationale Liste aufgenommen.
Der Antrag der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte hatte
gleich bei der ersten Bewerbung Erfolg.
Pro Bundesland wurden jeweils zwei Kulturgüter für die Liste Immaterielles Kulturerbe in Deutschland ausgewählt.
„Wir sind dankbar und stolz, dass wir in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden. Es ist eine wunderbare Anerkennung und Würdigung für alle brauchausübenden Zünfte, die sich um den Erhalt und der Weiterentwicklung der örtlichen Fastnachtsbräuche verschrieben haben“, erklärt Roland Wehrle Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte.
Die “Schwäbisch-Alemannische Fastnacht” wird immaterielles Kulturgut weiterlesen
Närrischer Staatsempfang in Stuttgart
Die Presse titulierte “Narren verpassen Kretschmann”, da der Ministerpräsident im Landtag geblieben war, um sich dort zum Stuttgart-21-Einsatz der Polizei zu äußern.
Die rund 170 Narren haben die Regierungszentrale in der Villa Reitzenstein trotzdem gestürmt, obwohl der Hausherrn nicht anwesend war. An Stelle von Winfried Kretschmann empfing Europaminister Peter Friedrich (SPD) die Vertreter der Schwäbisch-Alemannischen Narrenzünfte und rief ihnen zu: „Kretschmann muss sich engagieren, damit im Schlossgarten nichts Unrechtes tut passieren.“
Den Einmarsch der Narren führte der Obernheimer Musikverein dabei an. Der Obernheimer Zunftmeister René Schatz versicherte dabei, die grün-roten Häser seien nicht den Farben der Regierungskoalition angepasst worden. Den Machtwechsel im Land kommentierte der närrische Besuch ausgiebig: Die „ökologischen Hirten“ kämen nach Stuttgart in Scharen, „sie warten auch schon seit 2000 Jahren“, sagte Roland Wehrle, der Präsident der schwäbisch-alemannischen Narrenvereinigung.
Beim Traditionelles „Hexensieden“ der Obenheimer Hexen ließen diese Minister Friedrich geloben, die Landesfahne in grün und rot umzuweihen und den im Streit um Stuttgart 21 berühmt gewordenen Juchtenkäfer in das Landeswappen aufzunehmen.
Fastnachtsmuseum Narrenschopf wiedereröffnet

In Bad Dürrheim steht nun eines der modernsten Fastnachtsmuseen Europas. Eine neue Ära hat im bekannten Fastnachtsmuseum „Narrenschopf“ begonnen. Nach rund vierjähriger Planung und einer zwölfmonatigen Bauphase wurde die neue Dauerausstellung feierlich eröffnet. Eine zeitgemäße multimediale Präsentation des gesamten Brauchkomplexes Schwäbisch-Alemannische Fastnacht bietet den Besuchern künftig ein spannendes, unterhaltsames Ausstellungserlebnis.
Der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) als Trägerin des Museums war es gelungen, über die Hälfte der Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro durch Sponsoren, darunter die Baden-Württemberg Stiftung, abzudecken.

Das Ergebnis ist beeindruckend: lesbare kompakte Texttafeln, ansprechend gestaltet und professionell bebildert, durch Lichttechnik effektvoll präsentierte Exponate sowie zahlreiche Medien- und Mitmachstationen. „Wir zeigen nun in den drei Kuppelbauten des Museums alle wesentlichen Aspekte des Brauchkomplexes Schwäbisch-Alemannische Fastnacht“, erklärt Jochen Schicht, „Geschichte, Termine, Bräuche, typische Figuren, Gesichtsmaskierungen, Häs-Herstellung, Musik, Verse und Sprüche, außerdem die Geschichte der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte.“ Besonders gut zur Geltung kommen die vielen Original-Häs der 69 Mitgliedszünfte, die – teilweise auf vollbeweglichen Puppen – mit ihren kunstvollen Holzmasken, bemalten Gewändern und vielen närrischen Attributen einen perfekten Überblick zur Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht liefern.
Ein besonderes Highlight ist die wertvolle Sammlung sehr alter Villinger „Schemen“, wie die Holzmasken dort genannt werden, des Villinger Maskenschnitzers Manfred Merz. Darüber hinaus finden sich beispielsweise auch Repliken historischer Holzlarven des Fridinger Künstlers Willi Bucher in der Ausstellung. „Selbstverständlich können die Besucher auch Fastnacht in bewegten Bildern erleben und auch Fastnacht hören“, so Schicht. Fastnachtskino und Hörstation ließen hier keine Wünsche offen. Für die Gestaltung der Ausstellung zeichnete der Radolfzeller Michael Fuchs verantwortlich. Als Mitglied des Kulturellen Beirats der VSAN sowie als selbständiger Grafikdesigner brachte er für diese Aufgabe ideale Voraussetzungen mit.
Voraussetzung für die neue Dauerausstellung war eine nahezu komplette Sanierung von zwei der insgesamt drei Kuppelbauten. Unter ehrenamtlicher Leitung der Firma Rebholz Architekten aus Bad Dürrheim blieb kaum ein Stein mehr auf dem anderen: „Die Dächer der beiden Kuppeln wurden neu gedeckt und die Gebäudehüllen gedämmt. Die Innenräume erhielten ebenfalls eine neue Dämmung, neue Bodenkonstruktionen und -beläge sowie jeweils ein neues energiesparendes Heizsystem“, berichtet Museumsleiter Daniel Rollko, der täglich vor Ort die Baumaßnahmen begleitete und koordinierte. Für die Sanierung der beiden Kuppeln entstanden Kosten in Höhe von rund 325.000 Euro. Die Hälfte trug das Land Baden-Württemberg im Rahmen des Landessanierungsprogramms, die andere Hälfte mussten die Narren selbst aufbringen. Doch Roland Wehrle ist zuversichtlich, dass sich alle Investitionen lohnen: „Unser Museum ist nun für die nächsten Jahre gerüstet, und wir sind fest davon überzeugt, mit der neuen attraktiven Dauerausstellung die Besucherzahlen zu steigern.“ Bei der Festveranstaltung zur Eröffnung lobten Peter Friedrich, Minister für Bundesrat und Europaangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, welcher den erkrankten Ministerpräsidenten vertrat, und Günther Oettinger, der es sich nicht nehmen ließ eine Videobotschaft aus Brüssel zu senden, die Beharrlichkeit welche der Verband bei der Umsetzung an den Tag legte und das große ehrenamtliche Engagement zum Erhalt und der Vermittlung des Brauchtums Fastnacht.

Zu den größten Förderern der Neukonzeption zählen die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH, der Zweckverband oberschwäbischer Elektrizitätswerke und die Sparkasse Schwarzwald-Baar.
Unsere Kiebinger Narrenfreunde bewirteten an der Eröffnung mit schmackhaften Kutteln. Dank hierzu an den Zunftmeister und “Küchenchef” Dietmar Geiger.




























